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Ein Geländewagen für den Nerz Seit 2000 arbeitet die Stiftung Lutreola in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen an einer Wiederansiedlung des Europäischen Nerzes auf der Insel Hiiumaa in Estland. Die nötigen Schutzmaßnahmen erfordern viel Arbeit im Gelände. Dafür standen dem Team zwei Gebrauchtwagen mit Allradantrieb zur Verfügung, die im Rahmen eines EU-Life Projektes erworben wurden. Diese Fahrzeuge, die mittlerweile über 15 Jahre alt sind und 250.000 bzw. 300.000 Kilometer auf dem Buckel haben, mussten im Laufe des Projektes mit schwierigem Gelände und harter Witterung kämpfen. Das harte Winter- und nasse Herbstwetter hat den Autos besonders zugesetzt und beide Fahrzeuge sind mittlerweile stark reparaturbedürftig. Da die Reparatur der alten Fahrzeuge viel zu teuer wäre, unterstützt die Stiftung Artenschutz die estnische Stiftung bei dem Kauf eines neuen Gebrauchtwagens. Die estnische Umweltbehörde, mit der die Stiftung Lutreola zur Verbesserung der Uferlebensräume zusammenarbeitet, wird dem Projekt eines ihrer geleasten Autos für etwa die Hälfte des aktuellen Marktpreises zur Verfügung stellen. |